Barrierefreies Routing mit OpenStreetMap (OSM)/Presse

Aus FEN Geschichte(n)

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Fußweg-Routing – wir machen den Weg frei

Mit OpenStreetMap sicher und komfortabel ankommen Ein Projekt macht sich auf den Weg. Seien sie mit uns unterwegs, für eine freie Welt. Der Verein „FEN“, Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth e.V., sucht Mitstreiter für ein barrierefreies Erlangen.

Die Idee ist genial, wie einfach.

Sie suchen eine Grünfläche für ihr Picknick, einen bequemen Weg ohne Bordsteinkanten, eine Möglichkeit, um eine steile Treppe herum zu kommen?

Immer den schlauesten Weg finden, ob sie nun Rollstuhlfahrer sind, kleine Kinder auf Dreirädern dabeihaben oder als Inlineskater einen glatten Asphalt suchen, mit dem Fußweg-Routing hätten sie diese Infos jederzeit parat. Planen sie ihren Ausflug, ihren Weg zur Arbeit oder zum Einkauf bequem von zu Hause und drucken sie sich alle wichtigen Infos und Kartenausschnitte aus oder schauen sie unterwegs auf ihrem Smartphone nach.

Sie könnten aus dieser Datensammlung, die für ihre Situation geeignetsten Wege auswählen, um sicher und komfortabel anzukommen.

Das Projekt läuft, ist aber lange noch nicht an seinem Ende angekommen. Einige Daten können Sie schon abrufen unter openrouteservice.org oder Rollstuhlrouting.de, aber mit ihrer Mithilfe könnte diese großartige Sache bald allen uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

2004 wurde OpenStreetMap mit dem Ziel gegründet, eine freie Weltkarte zu erschaffen. Es werden weltweit Daten über Straßen, Eisenbahnen, Flüsse, Wälder, Häuser und alles andere, was gemeinhin auf Karten zu sehen ist gesammelt. Die Daten darf jeder lizenzkostenfrei nutzen.

Auf dieser Basis hat FEN: Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth e.V., ein Bürgernetzverein, das Fußweg-Routing geschaffen. Ziel ist es, allen Menschen den für sie besten Fußweg zur Verfügung stellen zu können. Für das Fußweg-Routing werden Daten zu Wegeigenschaften, zur Straßenbeschaffenheit, Behinderungen uvm. gesammelt.

So kann der Rollatornutzer eine Strecke wählen, die eine weniger anstrengende Steigung aufweist, die Mama mit Kinderwagen eine Straße zum Spielplatz, die einen Bürgersteig hat der breit genug und ohne Hindernisse ist, denen sie sonst auf die Straße ausweichen müsste und der Sehbehinderte weiß nun, wo eine Ampel mit Signal zur Verfügung steht.

Eine barrierefreie, zugängliche Umwelt mit Infos zu Zebrastreifen, Beschilderungen, Ampeln (wo, welche Art), Steinplatten mit Rillen und Noppen für Blindenstöcke, Fußgängerzonen, nutzbare Wegbreiten, Höhe der Bordsteinkanten, Steigung uvm. ist nicht nur komfortabel für alle, sondern dringend erforderlich und notwendig für viele.

Sie finden die Idee toll und Wert sie zu unterstützen. Dann werden sie Hobbykartograf und helfen sie mit. Alle Infos finden sie unter http://OSM.myFEN.de

Schnappen Sie sich ein Maßband und eine Wasserwaage, schreiben Sie alle Eigenschaften über einen bestimmten Streckenabschnitt auf ein Wegprotokoll, das Sie sich einfach herunterladen können und geben sie alle ihre Daten ein bei http://www.fen-net.de/osm.html, oder schicken sie die ausgefüllten Datenblätter per Mail, Fax oder Post an „FEN“. Infos zu „FEN“, finden sie unter http://www.FEN-Net.de

Pressemeldung vom 13. Juni 2013


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